Fahrpräsentation Peugeot 5008: Französischer Angriff auf Touran und Co.
Von auto.de-Redakteur Ingo Koecher
Seine Weltpremiere feierte der Peugeot 5008 unlängst auf der IAA 2009 in Frankfurt. Am 24. Oktober 2009 folgte die Markteinführung, und heute (17.11.2009) lud Peugeot zur Fahrpräsentation des Kompaktvans ins brandenburgische Potsdam.
Nomenklatur
Die Reihe „5“ beschreibt bei Peugeot die großen Fahrzeuge der Familie. Ganz in der Tradition etwa eines Peugeot 504, dem „Mercedes der Franzosen“. In der Namensgebung des 5008 tritt nun eine weitere „0“ hinzu: Die Doppelnull drückt die besondere Größe des Modells aus. So ist etwa der Peugeot 3008 die XXL-Version des 308.
Der als Fünf- oder Siebensitzer verfügbare Peugeot 5008 misst in der Länge 4,53 Meter, in der Höhe 1,63 Meter. Er ist fahrerorientiert konzipiert und bietet reichlich Platz für Familien mit zwei bis drei Kindern. Große Scheiben und ein Panorama-Glasdach mit einer Fläche von 1,69 Quadratmetern bieten auf allen Plätzen eine gute Rundumsicht. Die Gesamtglasfläche des Van beläuft sich auf 5,77 Quadratmeter.
Während sich bei Peugeot das Segment der Kompaktvans im Wachstum befindet, der derzeitige Marktanteil
liegt bei 19 Prozent, ist der Bereich der Reiselimousinen stark rückläufig. Als Wettbewerber hat der Hersteller den C4 Grand Picasso, Renault Grand Scenic, VW Touran, Ford C-Max, Opel Zafira und Toyota Verso fest im Blick. Dank des Preis-Leistungs-Verhältnisses stehen die Chancen gut, sich im Wettbewerb einen respektablen Platz zu sichern.
Aggregate
Peugeot bietet für seinen 5008 zwei Benziner sowie drei HDi-Motoren mit serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP, die sechs Motor-Getriebe-Kombinationen erlauben. Zunächst werden ein 1.6 Liter 120 VTi, ein 1.6 Liter 155 THP und ein 2.0 Liter HDi FAP 150 angeboten. Die Aggregate erfüllen alle die Euro5-Norm. Ab Mitte 2010 plant Peugeot einen Automatik mit 120 kW/163 PS sowie zwei neue Benziner und Selbstzünder anzubieten. Ebenfalls für kommenden Sommer soll der 5008 mit Start-Stop-System ausgerüstet werden. Eine Hybridversion soll bereits früher verfügbar sein, Allrad sei geplant. Ab 2011 soll der erste Dieselhybrid der Marke mit weniger als 90 g/km an den Start gehen.
Benzinmotoren
Die Basismotorisierung stellt ein 1.6 Liter VTi (Variable Valve Lift and Timing injection) mit einer Leistung von 120 PS (88 kW) in Kombination mit Fünfgang-Schaltgetriebe. Der Verbrauch soll bei 7,3 l/100 km liegen, die
CO2-Emission 169 g/km betragen. Die dynamische Alternative bietet ein 1.6 Liter THP (Turbo High Pressure) mit 156 PS (115 kW). Der Verbrauch des mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestatteten Aggregats liegt bei 7,1 l/100 km, die CO2-Emission wird mit 167 g/km angeben.
Selbstzünder
Der 1.6 Liter HDi FAP mit 82 kW/112 PS kann mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder EGS6-Getriebe (Elektronisch gesteuertes 6-Gang-Schaltgetriebe) geordert werden. Das EGS6-Getriebe ist ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe, das ohne Kupplungspedal auskommt und besonders sparsames Fahren ermöglichen soll. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 5,4 l/100 km bzw. 5,2 l/100 km mit EGS6-Getriebe, die CO2-Emission mit 143 g/km bzw. 135 g/km mit EGS6-Getriebe an. Leistungsstärker ist der 2.0 Liter HDi FAP mit 110 kW/150 PS, der mit Sechsgang-Schaltgetriebe 5,8 l/100 km verbrauchen und 151 g/km CO2 emittieren soll. Die Spitzenmotorisierung stellt der 2.0 Liter HDi FAP mit 120 kW/163 PS und Sechsstufen-Automatikgetriebe. Dessen Verbrauch wird mit 6,8 l/100 km, die CO2-Emission mit 178 g/km angegeben.
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3. Auto-Fan schrieb am 22.11.2009, 13:33 Uhr
2. Auto-Fan schrieb am 22.11.2009, 13:31 Uhr
1. Auto-Fan schrieb am 22.11.2009, 11:55 Uhr